Stufentag eins

Jede Stufe ist für sich unterwegs

An unserem heutigen Stufentag ist viel passiert. Aufgeteilt in den einzelnen Stufen hatte jede Gruppe den Tag zur freien Verfügung.

Angefangen bei den Wölflingen. Sie machten sich nach typischer Verzögerung mittags auf den Weg. Für sie stand ein Spaziergang entlang des Flusses, zur Erkundung der Umgebung, auf dem Plan. Mit einem kurzen Stopp an einem Spielplatz, ging die Strecke weiter in den nahegelegenen Wald. Dort sollte ursprünglich nur ein kurzer Mittagessenstopp stattfinden, der sich prompt in eine größere Bastelaktion änderte. Geleitet von ihrer Fantasie, können die Wölflinge aus nichts viel zaubern. So bauten sie alle mit Material aus dem Wald kleine Bötchen, die sie später ins Wasser ließen. Doch zunächst mussten sie wieder mal an den Fluss genommen werden und auf dem Weg dorthin ging die ein oder andere Eichelbesatzung des Schiffes leider verloren. Alle Boote erreichten den Steg jedoch heile, wenn auch nicht mehr ganz vollständig in der pflanzlichen Besatzung. Nachdem die Boote ins Wasser gelassen wurden und allmählich davon getrieben sind, verbrachten die Wölflinge die restliche Zeit damit den vorbeifahrenden Dampfern auf dem Fluss zu salutieren. Als Abschluss durfte das Eis natürlich nicht fehlen.

Unsere Jungpfadfinder machten sich schon früh auf den Weg in Richtung Wannsee, denn für sie stand Stand-up paddeling auf dem Programm. Ganz so schnell konnte es jedoch noch nicht losgehen und so mussten sie sich erst noch alle umziehen und ihre Bretter ausleihen. Und auch eine Sicherheitseinweisung und die Schwimmwesten dürfen bei dem Spaß nicht fehlen. Endlich auf den Stand-up-Brettern angekommen, war das Draufbleiben nicht so leicht wie gedacht. Man könnte sagen der Ausflug war eine wacklige Angelegenheit, denn früher oder später lagen – bis auf zwei – alle im Wasser. Das kühle Wasser war jedoch an dem warmen Tag sehr erfrischend. Außerdem hat sich so mancher Jupfi an dem Tag um die anstehende Dusche gedrückt.

Die Pfadigruppe hat sich heute auf ihren Hike aufgemacht. Mit gepackten Rucksäcken wurden sie etwa 60 Kilometer von unserem Zeltplatz entfernt ausgesetzt. Die nächsten zwei Tage haben sie Zeit ihren Weg zu uns zurückzufinden. Für die Nacht, die dazwischen liegt haben sie nichts als eine Bodenplane und einen Gaskocher dabei. Mal sehen wie weit sie es heute schaffen und wir erwarten sie morgen Abend wieder auf dem Grundstück.

Über Klettern im kühlen Wald konnten sich die Rover freuen. Sie machten sich in einen nahegelegenen Klettergarten auf und verbrachten den Tag wie Tarzan schwingend zwischen den Bäumen. Im Anschluss ging es zur Erholung und Stärkung noch in ein Restaurant. Der besondere Teil für die Rover sollte jedoch noch kommen, denn für den Abend war das langersehnte Roverversprechen geplant. Ausgestattet mit Fackeln machten sie sich in der Dämmerung auf. Bei dieser emotionalen Veranstaltung ist nur die Gruppe selbst anwesend, sodass die Versprechenstexte intern bleiben. Zurück auf dem Platz konnten die Rover ihre neuen roten Halstücher präsentieren.

Während die Rover noch unterwegs waren, hatten auch die Anderen viel Spaß. Bei einer Wasserschlacht, die in eine Matschschlacht ausartete, ist keiner sauber geblieben. Die anschließenden Duschen haben sich auf jeden Fall gelohnt. Und als wenn das noch nicht genug wäre, ging es auch nach dem Abendessen mit dem Programm weiter. Die Jupfis durften einen Film gucken und in der Weidenkirche schlafen. Gleichzeitig konnten sich die Wölflinge an einer Feuershow begeistern, bei der unsere Leiter auf beeindruckende Art und Weise Feuer spuckten.

Weitere Abenteuer

Jubelsola

Workshops bunt durchmischt

Wieder auf dem Zeltplatz angekommen konnte es schnell weitergehen. Nur kurze Zeit später war alles angeschlossen und es hieß „Wasser marsch“. Die sehr erfrischende Dusche – um nicht zu sagen kalt- ist nun fertig und einsatzbereit.

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