Workshops bunt durchmischt

Schrauben, knüpfen, färben – bei uns machst Du alles

Lagerbauten – wir wollen hoch hinaus

Die Gruppe hatte ein Ziel vor Augen: Der Bau eines Mutlifunktions-Hochstandes. Fahnenmast, Ausguck und Kiosk zugleich. Baumaterial: Holzstangen, Schnur und ein wenig Schrauben. Da diese Art von Lagerbaute für alle neu war, musste zunächst kurz gebrainstormed werden, was wie und wo wohl am besten funktionieren würde. Kurz überlegt und los ging das große Knoten. Vier Standfüße galt es zu verbinden, sodass daraus ein in sich versteiftes Konstrukt entstehen konnte. Über Kreuz verknotete Stangen sorgten für zusätzliche Stabilität.

Nach einer kurzen Mittagspause wurde der Aufbau verschlossen, um diesen begehbar zu machen und auf ca. vier Meter Höhe Fahnenmasten in die Höhe zu bringen. Eine Etage tiefer begann die Detailarbeit und Einrichtung des Cherusker Kiosk. Diverse Snacks und Süßigkeiten können hier ab heute für kleines Taschengeld gekauft werden. Sogar eine Croissant Vorbestellung für das Frühstück am nächsten Morgen ist möglich.

Die Flagge gehisst, den Kiosk eröffnet – der Tag war ein voller Erfolg!

Duschen tun wir am liebsten kalt
Da die Sanitäranlagen auf dem Zeltplatz leider unter unseren Erwartungen lagen musste eine Lösung her. Doch keine Angst, wir wissen uns zu helfen. Ratzfatz wurden mal eben zwei neue Duschen gebaut. Der Aufbau begann mit der Suche nach dem optimalen Stellplatz, bei dem die Lage perfekt für die Gegebenheiten passt. Den gefunden musste der Untergrund vorberietet werden. Paletten schienen die beste Option zu sein, um nicht im Matsch stehen zu müssen. Ringsherum wurden Planen aufgestellt, die den nötigen Sichtschutz in den Duschen liefern. Dafür musste die Gruppe kreativ werden und aus diversen Stangen und Hölzern eine Stütze bauen, an denen sie Planen aufgehängt wurden. Für Duscharmatur war – wie es so häufig ist – nicht alles vorhanden, sodass die Teilnehmer des Workshops sich auf eine dreistündige Jagd durch Baumarkt, Aldi, Apotheke und Edeka machten, auf der Suche nach dem passenden Gardenaschlauch.

Wieder auf dem Zeltplatz angekommen konnte es schnell weitergehen. Nur kurze Zeit später war alles angeschlossen und es hieß „Wasser marsch“. Die sehr erfrischende Dusche – um nicht zu sagen kalt- ist nun fertig und einsatzbereit. Wobei bei dem warmen Wetter die kühle Erfrischung gut tut. Die erste Rezension kam auch schon wenig später, wobei sich Andreas an die Bauer der Dusche wendete und meinte: „Ich könnt euch küssen“.


Batiken und Naturfilter

Mit voller Motivation wurde gefärbt und gebastelt. T-Shirts, große und kleine Taschen sowie Socken und sogar Unterhosen fanden in unseren Eimern neue Farbe. Mit Schnur und Gummibändern bewaffnet falteten, rollten und knüllten die Kinder ihre Stoffe. Nach einer Stunde im Farbeimer konnten die Kunststücke bereits zum Trocknen aufgehängt werden. Als Ergebnis entstanden wilde, neue und wunderschöne Muster, die die Kleidungsstücke einzigartig machen.

Neben den vielen Farben haben alle im Workshop auch etwas über Wasser gelernt. Dabei bauten sie aus verschiedenen Naturalien Naturfilter, um ihr Wasser zu reinigen. Grobe Steine, Kohle, Sand und Kiesel wurden aufgeschichtet. Gedeckelt wurde das Ganze mit einem Stück altem T-Shirt, durch das das Wasser geleitet wird. Das teilweise trübe Wasser aus dem nebenliegenden Fluss, den Leitungen auf dem Zeltplatz und unserem Trinkwasser wurde oben in die Apparatur eingeführt, sodass es durchsickern konnte. Bereits nach wenigen Sekunden war der Effekt schon sichtbar – klares, gefiltertes Wasser tropfte in die Flasche darunter. Um sicher zu gehen, wie effektiv der Filter ist, wurden Proben dreckigen Flusswassers und gefilterten Wassers und Petrischalen gesammelt und in den nächsten Tagen überprüft. Also schaut vorbei und überprüft selbst, ob es funktioniert hat.


Sum, sum, sum

Insekten – zwar sind Zecken und Mücken lästig, doch die fleißigen Bienchen, die die Blumen bestäuben sind wichtig. Sie garantieren unser aller Leben und wir als Pfadfinder wollen sie dabei bestmöglich unterstützen. Was darf da also nicht fehlen? – Genau, ein Insektenhotel. Nach dem Eincremen mit Sonnencreme konnte es dann auch mit unserem Workshop losgehen. Angefangen mit der Planung. Es musste ein Gerüst her, das das Gewicht des Hotels tragen kann. Glücklicherweise haben wir schnell passende Bretter gefunden, die fast perfekt auf unsere Maße gepasst haben. Während die einen sich mit Schrauben und Akkuschrauber bewaffneten, schlugen die anderen sich in Büsche auf der Suche nach geeignetem Füllmaterial. Aufgeteilt in sechs Parzellen wurde das Insektenhotel mit Bambusstäben, Heu, Ästen und sogar leeren Schneckenhäusern befüllt, die die Kinder zuvor eifrig suchten und sammelten. Um zu sichern, dass nichts rausfällt und keine Vögel reingehen, wurden an die Vorder- und Rückseite noch zwei Schichten Hasendraht geschraubt. Anschließend wurde das fast fertige Hotel noch mit einem Dach und Standfüßen versehen. In voller Pracht steht das Insektenhotel nun hier und wartet auf seine neuen Bewohner. Zwar leisten wir damit nur einen kleinen Beitrag, doch jeder Beitrag zählt.


Gewürze

Die Rover schrieben…
🌿🧂🌶🧅🧄
Wir haben uns um 10:30 AM mäßig getroffen in dieser Kirche. Und besprochen was wir machen werden wo wir hingehen und was wir holen. Wir sind dann 40 min. hingefahren. Auf dem Weg waren viele gelbe Autos. Wir haben Annegrets Musik gehört, weil >>>
Vor dem Gewürzladen schon konnte man so Gewürze riechen. Unsere Nasen wussten nicht was passiert, weil viel verschiedene Gerüche! (das ist wichtiger Fakt) Sehr viel Interesse in was alles da ist und wir waren oder sind der Meinung das wir das beste Workshop ausgesucht haben.
Da warn richtig coole und wilde und spannende und nicht basic Gewürze. Aus vielen verschiedenen Orten. Und Salz das aussah wie Seife. Getrocknete Rosen dir Tee. Da waren auch sehr viel verschiedene Arten von Tee. Die Verkaufsperson war auch nett. Wir haben da viel Spaß gehabt.
Auf dem Weg zurück haben wir mäßig geschlafen. Und sind bei Edeka vorbei gefahren um zwei Avocados und eine Limette du holen. Ahh und Chips. Um Guacamole zu kreieren.
Als wir zurück waren sind wir wieder zu dieser Kirche gegangen und haben angefangen die Gewürze, die wir geholt haben zu mahlen. Oder mörsern kp. Wie haben zuerst irgendwas mit Rosmarin und anderen grünen Gewürzen (sry hab vergessen welche) gemixt. Wir haben für den ganzen Stamm eine bbq Gewürzmischung kreiert und haben die auch für uns selber für mit nach Hause nehmen in ein lustiges Glas gemacht.
Für Guacamole haben wir auch zwei Tomaten und zwei Knoblauch zähen gestired. Mit paar Gewürzen die wir geholt haben. Diese Guacamole haben wir mit den Chips gegessen obviously lol. Dann haben wir alles weggeräumt.
(Ich hab vorhin coole Bilder von Coco, Annegret und ich gemacht)
Beatrice hat’s geschrieben. (Mit durchgelesen von Coco. Olivia. Annegret. Sophie. Und ich)

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Stufentag eins

Der besondere Teil für die Rover sollte jedoch noch kommen, denn für den Abend war das langersehnte Roverversprechen geplant.

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Aufbau der Theater Jurte

Neben dem Aufbau der Theaterjurte wurde das gesamte Material von den Anhängern abgeladen und verräumt.
Die Leiterjurte wurde um einen Anbau erweitert und mit Schläuchen und Kabeln wurde Wasser und Strom über den Zeltplatz verlegt.

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Die Truppe kommt

Nach einer kurzen Pause ging es an den Zeltaufbau. Drei weitere Jurten, das sind große Pfadfinderzelte, und zwei schwarze Alexzelte, kleine Pfadfinderzelte, waren aufzubauen. Jeder half, wo er konnte.

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